4 Oktober 2011 - 20:30

Der iranische Staatspräsident hat am Dienstagabend in einer Live-Sendung des iranischen Fernsehens die gerechte Lösung der internationalen Fragen und das Management der Welt zum Vorteil der Völker, als Ziel der Gründung der UNO bezeichnet und gesagt: "Diese sehr gute Idee ist bisher nicht nur nicht verwirklicht worden, sondern die UNO ist heute in eine nutzlose Organisation verwandelt worden."

Dem IRNA-Bericht zufolge sagte Mahmud Ahmadinedschad außerdem: "Mit der Schwächung und dem Fall der Sowjetunion glaubten die Amerikaner, es gäbe nur noch eine Großmacht und sie seien diese. So kam es, dass die UNO in eine nutzlose Organisation verwandelt wurde."

Bezüglich seiner siebenmaligen Teilnahme an der UN-Vollversammlung in New York, als Vertreter des iranischen Volkes sagte er, dass das Ziel der Präsenz Irans bei der UNO die Vorlage eines neuen Managementes war. Außerdem betonte der iranische Staatspräsident dass eine Reform der UNO nicht einfach sei und ergänzte:" Die Welt ist in diesem Jahr mit der Wirtschaftskrise und den Entwicklungen in der Region und in Nordafrika, mit sehr vielen Ereignissen konfrontiert und wir haben diesbezüglich viel zu sagen. Wir haben in der UNO sehr viele Fragen bezüglich der Wahrheiten gestellt und von ihnen Antworten auf unsere Fragen, die die Fragen de Weltöffentlichkeit sind, gefordert.